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User:Tosca/Lieblingswörter

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  • schattenkühl
    • Schattenkühl ein Prunksaal in einem dänischen Herrenhof.“ (Max Dauthendey, Doppelleben)
    • Ich bin doch müd; 's ist höllisch schwül. / Der Brunn, der ist so schattenkühl.“ (Johann Wolfgang von Goethe, Satyros oder Der vergoetterte Waldteufel)
  • Schattenkühle
    • In den Tagen des Hochsommers war unablässig Schattenkühle unter diesen Waldesdomen, die damals noch der Eber und der Luchs durchstreiften, indessen oben, nur von den Augen der revierenden Falken gesehen, ein Meer von Sonnenschein auf ihren Wipfeln flutete.“ (Theodor Storm, Eine Halligfahrt)
    • In dieser Schattenkühle, / Der Einsamkeit im Schoß, / Wird alles, was ich fühle, / So still, so klar, so groß.“ (Emanuel Geibel, Unter der Lorelei)
  • Schattenkühl
    • Die allzeit liebreich mich ergetzt / Mit Hitz und Schattenkühl mich letzt“ (Hugo von Hofmannsthal, Jedermann)
    • Leb wohl, durch Grün gegossen / Du kleiner Erlenbach / Von Schattenkühl umflossen, / Dir wein’ ich traurig nach.“ (Friedrich Lindemann, Lieder)
  • mondbeglänzt
    • Er sah Mareile in das mondbeglänzte Gesicht, in die Augen mit dem schmelzenden Glanz, den Mädchenaugen annehmen, wenn das Gefühl den Willen übermannt.“ (Eduard Keyserling: Beate und Mareile. Berlin 1903, S. 46)
    • Und auf das mondbeglänzte Sommerland / Fällt weit ein Schatten: dieser, der so traurig / Hier nickt, hier hinterm Kissen an der Wand?“ (Hugo von Hofmannsthal: Des alten Mannes Sehnsucht nach dem Sommer. In: Gedichte, Leipzig 1922, S. 45)
  • Herbstsonne
    • Anwandlungen der Schönheit: Rheintöchterscene, gebrochene Lichter, Farbenüberschwang wie bei der Herbstsonne, Buntheit der Natur. Glühendes Roth, Purpur, melancholisches Gelb und Grün fliessen durcheinander.“ (Friedrich Nietzsche: Nachgelassene Werke: Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe. (1875/76—1880/81.). Leipzig 1901, S. 96)